Über mich

 

Ich bin am 20. Juli 1965 in Wien geboren und lebe und arbeite in Niederösterreich.

Durch mein langjähriges Interesse an Kunst, in Form von Besuchen von Ausstellungen, Galerien, Lesungen, Bücher und Artikeln, Vorträgen und Gesprächen über Kunst in jeglicher Form im Lauf der letzten Jahre, war es mir möglich an diversen Kunstkursen teilzunehmen und einige Künstlerfreundschaften zu schließen.

Meine Bilder entstehen hauptsächlich mit Acrylfarben auf Leinwand in Fingertechnik.
Ausgangspunkt und Ziel meiner künstlerischen Arbeiten liegen in der Natur des Menschen.
Bedürfnisse und Empfindungen spielen in meiner Begriffsdeutung eine entscheidende Rolle, meine Arbeiten sind mehr durch die Sinne zu betrachten, die äußere Hülle ist frei zu legen um zu sehen, was sich darunter verbirgt.
Die Erkenntnis der Wirklichkeit im Seelenleben mit den Mitteln der Malerei, die Menschen in ihren intimsten Momenten fest zu halten.
Die Zeit ist mein ständiger Begleiter, der Beginn eines neuen Bildes ist der Gedanke der durch weiteres Bearbeiten in fortgeführten Strichen Veränderung erfährt.
Der Betrachter wird aufgefordert eigene Wahrnehmungen in das jeweilige Bildnis zu interpretieren.
Meine Arbeiten sollen Vorgaben für den Betrachter sein, sich und seine eigene Befindlichkeit zu reflektieren, die eigene Identität aus neuem Blickwinkel zu beleuchten und dem Betrachter weitere Sichtweisen zu offenbaren.

Im Austausch, im Einklang und im Widerspruch.
Meine Werke sind der autodidaktischen Kunst zuzuordnen. Seit etwa fünf Jahren befinde ich mich in einer intensiven künstlerischen Phase, aus der ganze Serien von in Acryl-Technik gemalten Bildern hervorgegangen sind.

Auf meine künstlerische Entwicklung haben sich die avantgardistischen Bilder eines Jean Dubuffet prägend ausgewirkt, seine Wildheit und Verrücktheit, die für ihn eine Art Flucht vor den künstlerischen Anforderungen der westlichen Gesellschaft waren. Auch Werke von Karel Appel haben mich stark beeinflusst. Der Einfluss dieser beiden Künstler auf meine Arbeiten äußert sich in einer primitiven, groben Darstellungsweise, in einer grellen Farbigkeit und einer teilweise kindlich-naiven Malweise.

Meine Motive sind oft stark vereinfachte, teilweise auch grafisch-stilisierte Menschenbildnisse. Ein Teil meiner Bilder zeigt eine grelle Farbigkeit, ein anderer Teil ist düster und dunkel. In manchen Bildern dominiert eine starke Körperlichkeit, während sich in anderen die Figuration verliert und der Charakter des Aggressiven und Brutalen verstärkt. Ich betrachte immer eine Sache als Ganzes und versuche mich nicht in Details zu verlieren.